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Archive for month: März, 2013

Genug gefastet! Osterlamm, Osterpinze, Osterstriezel und Co warten auf euch.

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Wer freut sich nicht jedes Jahr auf das gut riechende, niedlich aussehende und ausgezeichnet schmeckende Osterlämmchen?
Viele Kinder finden es in ihrem Osternest, aber auch Erwachsene freuen sich über solch eine Osterüberraschung.
Meist bringt man es lange nicht übers Herz, das kleine, verletzliche, unschuldige Lämmchen anzuschneiden, doch spätestens der herrliche Duft lässt einen “schwach” werden.

Auch die Osterpinze ist eine traditionelle Mehlspeise. Das Germteiggebäck wird zu Ostern mit geräucherten Schinken, Würsten, Kren und Eiern oder einfach nur mit Butter gegessen. Der Teigballen wird mit einer Schere dreimal eingeschnitten und erhält so die typische dreigeteilte Form – ein Symbol für die heilige Dreifaltigkeit – behaupten wir einfach mal.

Godenwecken oder Osterstriezel – das darf natürlich auch nicht fehlen!

Fastenzeit – Brot war immer erlaubt!

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Das Wort FASTEN kommt vom gotischen fastan = (fest)halten, beobachten, bewachen.
Fasten als Gestaltungselement des Lebens ist historisch in allen Religionen belegt und kommt in verschiedensten Formen vor: In bestimmten Zeitabschnitten besteht völliger oder teilweiser Nahrungsverzicht (auf bestimmte Dinge wie Genussmittel Fleisch Alkohol etc.).

Die Enthaltung von Fleischspeisen dient der Erinnerung an den Tod Jesu. In der frühchristlichen Kirche war fasten sehr wichtig, aber nicht bindend. Erst im 3. Jahrhundert wurde das sog. „Osterfasten“ für die Christen bindend. Das Osterfasten dauerte ursprünglich zwei Tage, wurde aber später auf sechs Tage verlängert. An den ersten vier Tagen durfte man Wasser, Brot und Salz essen, zwei Tage durfte keine Nahrung aufgenommen werden. Im 4. Jahrhundert wurde aus diesen sechstägigen Osterfasten die 40-tägige Fastenzeit. Diese Fastenzeit konnte man nicht ohne Nahrungsaufnahme überstehen, so mussten erlaubte Speisen, die Fastenspeisen, festgelegt werden.

Verboten waren

  • Konsum des      Fleisches von warmblütigen Tieren
  • Genuss      aller weiteren aus Großvieh- und Geflügelhaltung gewonnenen Nahrungsmittel      wie Schmalz, Fett, Milch, Butter, Käse und Eier

Ist doch gut zu wissen, dass man auch in der Fastenzeit auf das gute Troad Bäcker Brot, aus rein OÖ Rohstoffen, Natursauerteig und natürlichen Zutaten nie verzichten muss.
In diesem Sinne: “unser tägliches Troad Bäcker Brot, sei es mit oder ohne Wasser, gebe uns heute”.